Aktuelle Presseberichte

 

 

 

Messestand auf der  Almühlfranken 2017 in Weißenburg

Abb. 1. Vorstand der WJ-Gunzenhausen Stefan Meier, 1 Vorstand WJ-Weißenburg Stephan von Gallkowski, Geschäftsgführer von Rockmann Auktionen und und 2. Vorstand der WJ-Weißenburg

Zeitungsberichterstattung Messe

Werkzeug- und Maschinenversteigerung am 11.02.2017 bei der Fa. Dorner in Thalmässing

 

Märklin in Göppingen Rekordzahlen bei Auktion

Von Andreas Pflüger 

Erst versteigern, dann verpacken: Hans Georg Grupp (hier mit dem Märklin-Schlachtschiff Kaiser Wilhelm II.) hat auch nach der Auktion   alle Hände voll zu tun. Über ihm schwebt – eher unscheinbar – die Ju G 38, die für 216 000 Euro den Besitzer gewechselt hat. Foto: Rudel

Erst versteigern, dann verpacken: Hans Georg Grupp (hier mit dem Märklin-Schlachtschiff Kaiser Wilhelm II.) hat auch nach der Auktion alle Hände voll zu tun. Über ihm schwebt – eher unscheinbar – die Ju G 38, die für 216 000 Euro den Besitzer gewechselt hat.Foto: Rudel

 

Während das Göppinger Auktionshaus Hohenstaufen bei der jüngsten Versteigerung ein weiteres Rekordergebnis verzeichnen kann, laufen die Vorbereitungen für das neue „Märklineum“ auf Hochtouren.

Göppingen - Sage und schreibe 216 000 Euro hat ein Spielzeugfan am Wochenende für ein Modellflugzeug aus dem Hause Märklin hingelegt – für eine Ju G 38 aus dem Jahr 1934. Bei der Auktion in Göppingen wurden auch sonst rekordverdächtige Preise bezahlt, doch nicht nur deshalb blickten Modellbahnfans und Sammler historischen Blechspielzeugs jetzt aufmerksam auf die Stadt, sondern auch, weil es Neuigkeiten über die Pläne für eine Märklin-Erlebniswelt gab: Der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till und der Baubürgermeister Helmut Renftle waren am Freitag eigens nach Nürnberg zur Spielwarenmesse gereist, um dort dem Märklin-Geschäftsführer Florian Sieber öffentlichkeitswirksam die ersehnte Baugenehmigung für das Märklineum am Stammsitz des Unternehmens in der Stuttgarter Straße zu überreichen.

Just am gleichen Tag hatte im Auktionshaus Hohenstaufen am Rosenplatz die zweitägige Winterauktion begonnen, bei der wieder ein Rekordergebnis erzielt wurde. Rund 200 Bieter aus aller Herren Länder waren in die Hohenstaufenstadt gekommen, weitere gut 100 Interessenten nutzten die Gelegenheit, um am Telefon mitzubieten. Zudem waren etwa 1500 schriftliche Vorabgebote für die insgesamt 900 Objekte – vor allem Eisenbahnen, Waggons und Zubehör sowie Schiffe, Flugzeuge und Dampfmaschinen – aus der Zeit von 1895 bis 1939 eingegangen.

Stattliche 216 000 Euro werden für die JU-G38 geboten

Hans Georg Grupp, der Leiter des Auktionshauses Hohenstaufen, ist mit dem Verlauf des Wochenendes absolut zufrieden: „Wir konnten den Rekorderlös aus dem vergangenen Jahr nochmals steigern und dürften insgesamt bei rund 1,5 Millionen Euro gelandet sein.“ Das höchste Einzelergebnis erzielte die Ju G 38, die als Modell für das Reichsluftfahrtministerium angefertigt worden war. Die Passagiermaschine, die aus dem Familienfundus Alexandra Märklins stammt, war mit einem geschätzten Wert von 25 000 Euro in den Katalog eingestellt worden. Neben dem Publikum staunte auch die bei der Auktion anwesende Ururenkelin des Firmengründers Theodor Friedrich Wilhelm Märklin nicht schlecht angesichts der unerwartet hohen Verkaufssumme.

Auf 204 000 Euro brachte es ein voll funktionsfähiges Märklin-Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1910, das auf 125 000 Euro taxiert worden war. Und immer noch 180 000 Euro wurden für das Schlachtschiff Kaiser Wilhelm II. bezahlt. Das Anfangsgebot für den 1898 gebauten, fast 20 Kilogramm schweren und 1,10 Meter langen Kahn hatte bei 65 000 Euro gelegen. Auch weitere Exponate der Auktion lagen weit über den angesetzten Werten und brachten es auf mittlere bis hohe fünfstellige Beträge.

Zeitweise musste der Auktionssaal geschlossen werden

Am Samstag, als die wertvollsten Raritäten zur Versteigerung anstanden, musste der Auktionssaal wegen eines zu großen Andrangs zeitweise geschlossen werden. Die potenziellen Bieter mussten allerdings nicht draußen bleiben. Sie hatten sich zuvor mit Platzkarten ausstatten lassen. „Dass nicht alle interessierten Zuschauer reinkonnten, ist zwar bedauerlich. Wir wollen aber die familiäre Atmosphäre erhalten und deshalb nicht in eine große Halle ausweichen“, wirbt Hans Georg Grupp um Verständnis für die Maßnahme.

Unter den von weither angereisten Gästen am Rosenplatz war im Übrigen auch Frans Bevers. Der belgische Unternehmer, der eine der weltweit größten und mithin bedeutendsten Märklin-Sammlungen besitzt, nutzte die Gelegenheit, um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Bevers hat vor, seine Sammlung in eine Stiftung zu überführen und diese dann im neuen Göppinger Märklineum themenspezifisch ausstellen zu lassen. Das Interesse daran ist sowohl beim Unternehmen wie bei der Stadt naturgemäß groß. Bevers weilte also nicht nur im Auktionshaus Hohenstaufen, um sich weitere Raritäten zu sichern. Er traf sich dem Vernehmen nach am Dienstag auch mit Verantwortlichen, um die Details für den immer wahrscheinlicher werdenden Coup zu besprechen.


Ehemaliges Kunststoffwerk: Der Ausverkauf läuft

Außer Betrieb: Auf dem Werksgelände von RKW-Agri im Philippsthaler Ortsteil Röhrigshof läuft derzeit die Demontage der technischen Anlagen. Foto: Eisenberg

Außer Betrieb: Auf dem Werksgelände von RKW-Agri im Philippsthaler Ortsteil Röhrigshof läuft derzeit die Demontage der technischen Anlagen.

© Eisenberg

 

Röhrigshof. Eine Ballenpresse ab 2000 Euro, ein Schraubenkompressor ab 9000 Euro oder komplette Büroeinrichtung zum Startpreis von 50 Euro: Noch bis zum 29. Mai kommt auf dem Internet-Versteigerungsportal Verwertungszentrum24.de das Inventar des geschlossenen Röhrigshofer Kunststoffwerks der RKW Agri GmbH unter den Hammer.

Damit ist das vorerst letzte Kapitel des Folienherstellers angebrochen, der 1969 unter dem Namen Werra Plastic gegründet worden war und ursprünglich Kunststoff-Säcke für die benachbarte Kali-Industrie produzierte. Bis Ende September solle der Standort abgewickelt sein, teilt Unternehmenssprecherin Susanne Herchner auf Anfrage unserer Zeitung mit.


Konsolidierungskurs
Im November hatte die Konzernleitung der RKW-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Frankenthal, zu der das Werk seit 2006 gehört, das Aus für die Standorte in Röhrigshof und im spanischen Saragossa verkündet. Begründet worden war das mit einer notwendigen Konsolidierung, um die Unternehmensgruppe für weiteres profitables und globales Wachstum zu rüsten.Aus Mitarbeiterkreisen hieß es allerdings, der Standort sei Zug um Zug durch interne Entscheidungen immer weiter geschwächt und entwertet worden. Über 100 Mitarbeiter waren von der Schließung betroffen. Noch etwa 25 Angestellte sind derzeit nach Auskunft der Unternehmenssprecherin mit der Abwicklung des Standorts beschäftigt. Zur Anzahl der gekündigten Mitarbeiter wollte sich das Unternehmen ebenso wenig äußern wie zur Frage, ob Angestellte zu anderen RKW-Standorten wechseln konnten.
Zukunft unklar
Wie das Areal an der Industriestaße künftig genutzt werden soll, sei noch unklar. „Es gibt dazu natürlich Überlegungen und Aktivitäten, doch mehr können wir momentan leider nicht sagen“, teilt die Unternehmenssprecherin mit.
Von Jan-Christoph Eisenberg

(Quelle Hersfelder Zeitung vom 23.05.2016)
Ehemaliges Röhrigshofer Kunststoffwerk soll bis Ende September abgewickelt sein
Link zum Pressebericht:
http://www.hersfelder-zeitung.de/lokales/philippsthal/ausverkauf-laeuft-6426460.html

Rekorderlöse für Märklin-Spielzeug in Göppingen
440 000 Euro für eine Miniaturfabrik

Von Corinna Meinke 

Kostbares Blechspielzeug ist in Göppingen versteigert worden. Gabriel Wetzel vom Auktionshaus Hohenstaufen protokolliert, was beim bestellten und vereidigten Auktionator Markus Rockmann (rechts) unter den Hammer kommt. Hier  ist es die  berühmte Märklinlok „Schweizer Krokodil“. Foto: Horst Rudel

Kostbares Blechspielzeug ist in Göppingen versteigert worden. Gabriel Wetzel vom Auktionshaus Hohenstaufen protokolliert, was beim öffentlich bestellten bestellten und vereidigten Auktionator Markus Rockmann von Verwertungszentrum24 (rechts) unter den Hammer kommt. Hier ist es die berühmte Märklinlok „Schweizer Krokodil“.Foto: Horst Rudel

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SWR Fernesehbericht

 

Ein Bahnhof im Zuckerbäckerstil, eine Berglandschaft mit Seen und eine Mini-Märklinfabrik sind in Göppingen zu Höchstpreisen versteigert worden.

Göppingen - Schlag auf Schlag haben am Wochenende am Göppinger Rosenplatz kostbare Blechspielzeuge im Wert von insgesamt mehr als einer Million Euro die Besitzer gewechselt. Star der Versteigerung war eine Fabrikanlage der Firma Märklin aus dem Jahr 1905, die als das größte Spielzeugobjekt gilt, das das Göppinger Unternehmen jemals gebaut hat. Den Zuschlag soll ein Sammler aus den Vereinigten Staaten für rund 440 000 Euro erhalten haben.