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Münchner auf Schnäppchenjagt

MVG Versteigerungen : die kuriosesten Fundstücke

Foto: Daniel von Loeper

 

 

 

 

 

 

Von Klapprädern, Küchenmessern und Regenschirmen: Diese Fundstücke wurden von der MVG am Mittwoch versteigert.  Foto: Daniel von Loeper

 

Von Klapprädern, Küchenmessern und Regenschirmen: Diese Fundstücke wurden von der MVG am Mittwoch versteigert. Foto: Daniel von Loeper

Seltsam, was manche Leute in der U-Bahn, Tram oder im Bus so alles liegen lassen – die Fundstücke kamen jetzt unter den Hammer.

 

München - Bar zahlen heißt die Devise – bei der Versteigerung all der Dinge, die Fahrgäste von Tram, Bus und U-Bahn liegenlassen: Handys, Jacken, auch Fahrräder und Kinderwagen kamen am Mittwoch bei der MVG unter den Hammer. Diese fünf Müchner haben Schnäppchen gemacht.

"Wir lieben es, gemeinsam zu kochen"

<p><strong>Robert Kaiser (25), Student, und seine Freundin Giovanna Vogt (34), Bankangestellte:</strong> „Wir freuen uns riesig, wir haben für 46 Euro ein chinesisches Küchenmesser und einen Kochlöffel dazu erstanden. Wir lieben es, gemeinsam zu kochen - das verbindet und macht Spaß. Am liebsten kochen wir beide thailändisch.“</p>

Robert Kaiser (25), Student, und seine Freundin Giovanna Vogt (34), Bankangestellte: „Wir freuen uns riesig, wir haben für 46 Euro ein chinesisches Küchenmesser und einen Kochlöffel dazu erstanden. Wir lieben es, gemeinsam zu kochen - das verbindet und macht Spaß. Am liebsten kochen wir beide thailändisch.“

Foto: Daniel von Loeper

 

"Schicke Regenschirme für meine drei Kinder"

<p><strong>Ines Fischer, Erzieherin</strong>: „Ich habe für 19 Euro mehrere schicke regenschirme erstanden. Ich habe drei Kinder - die werden sich darüber freuen. Für den Notfall braucht man immer einen Schirm - aber natürlich mag ich es lieber, wenn sonst die Sonne scheint. Der Preis für die vielen Schirme ist super. Überhaupt: Für mich war es aufregend, bei der Versteigerung mit dabei zu sein.“<br />

Ines Fischer, Erzieherin: „Ich habe für 19 Euro mehrere schicke regenschirme erstanden. Ich habe drei Kinder - die werden sich darüber freuen. Für den Notfall braucht man immer einen Schirm - aber natürlich mag ich es lieber, wenn sonst die Sonne scheint. Der Preis für die vielen Schirme ist super. Überhaupt: Für mich war es aufregend, bei der Versteigerung mit dabei zu sein.“
Foto: Daniel von Loeper

Echt Glück gehabt: 95 Euro für ein Klapprad

<p><strong>Otmar Bergwinkl (78), Rentner:</strong> „Ich bin glücklich. Gerade habe ich ein Klapprad für 95 Euro ersteigert. Der Preis ist in Ordnung für mich – neu würde es bestimmt 300 Euro kosten. Ich will es noch etwas herrichten und damit in der Stadt fahren. Außerdem glaube ich, dass ich mein neues Radl gut in der U-Bahn mitnehmen kann.“<br />

Otmar Bergwinkl (78), Rentner: „Ich bin glücklich. Gerade habe ich ein Klapprad für 95 Euro ersteigert. Der Preis ist in Ordnung für mich – neu würde es bestimmt 300 Euro kosten. Ich will es noch etwas herrichten und damit in der Stadt fahren. Außerdem glaube ich, dass ich mein neues Radl gut in der U-Bahn mitnehmen kann.“
Foto: Daniel von Loeper

Ein rares Buch

<p><strong>Karoline Schmid (40), Produktmanagerin:</strong> „Ich habe für sechs Euro eine Rarität erstanden: ein Buch zu Jules Verne. Ein Schnäppchen - ich weiß noch nicht, welchen Platz diese Kostbarkeit bei mir bekommt.“<br />

Karoline Schmid (40), Produktmanagerin: „Ich habe für sechs Euro eine Rarität erstanden: ein Buch zu Jules Verne. Ein Schnäppchen - ich weiß noch nicht, welchen Platz diese Kostbarkeit bei mir bekommt.“
Foto: Daniel von Loeper

 

 

 


Göppingen Märklin-Raritäten erzielen Spitzenpreise

Ein Feuerwehrauto aus dem Jahr 1914 erzielte 19.700 Euro. 
Ein Feuerwehrauto aus dem Jahr 1914 erzielte 19.700 Euro.  © Foto: Staufenpress
Göppingen / JOA 14.03.2018
Ein Kaufladen brachte bei einer Versteigerung des Auktionshauses Hohenstaufen 110.000 Euro.

Mit einer hochkarätigen Auswahl an altem Blechspielzeug für ein nationales und ­internationales Publikum wartete eine Auktion im Auktionshaus Hohenstaufen  am Rosenplatz in Göppingen auf. Schon im Vorfeld herrschte reges Interesse an den einzelnen Exponaten. Bei der Auktion waren denn auch über 100 Sammler aus dem In- und Ausland zugegen. Es kamen 900 Positionen zum Aufruf, bis zu 1000 Gebote waren schriftlich und telefonisch abgegeben ­worden. „Die Auktion wurde mit einem Verkauf von fast 90 ­Prozent der Ware ein voller Erfolg“, ­freute sich der Inhaber und Geschäftsführer des Göppinger Auktionshauses, Hans Georg Grupp, nach Ende der Auktion.

Einer der Höhepunkte der Versteigerung war ein 105 Zentimeter langes, von Märklin im Jahr 1899 hergestelltes Schlachtschiff in Handbemalung. Das Schiff wurde nach dem ersten deutschen Kaiser, „Kaiser Wilhelm der Große“, benannt. Nur wenige Exemplare haben die Zeit überlebt und sind noch existent. Das Schiff erzielte einen Zuschlag von 95.000 Euro.

Mehr an  das weibliche Publikum richtete sich ein ganz aus Blech gefertigter Kaufladen. Dieser zeigt eine große Anzahl längst vergessener Waren in seinem Sortiment. Das als „Colonialwaren“ deklarierte Objekt wurde um 1900 von Märklin hergestellt und in Wurzelholz Furnierung kunstfertig bemalt. Weltweit existieren nur zwei Exemplare. Der Käufer musste 110.000 Euro für den Kaufladen bezahlen. Ein weiteres Highlight der Auktion war das frühe Feuerwehrmagazin von 1900. Die Feuerwehrhalle ist in der seltenen Version mit Doppelgatter-Türen ausgestattet und diese können mit einem am Dach angebrachten Druckknopf gleichzeitig geöffnet werden. Die Feuerwehrhalle kostete den Käufer 78.000 Euro.  Weitere Ergebnisse: Für die seltene Hochbahn von Märklin wurden 14.300 Euro bezahlt. Für den Märklin Raddampfer Rheingold und den Kreuzer New York 40.000 und 24.000 Euro. Eine seltene Spur-2-Lok von Märklin erzielte 14.300 Euro.

Das Auktionshaus Hohenstaufen versteigert historisches Blechspielzeug, alte Eisenbahnen und Dampfmaschinen von privaten Einlieferern und hat sich durch ein Weltrekordergebnis als international führendes Haus für Spielzeugauktionen etabliert. Ab sofort werden wieder Einlieferungen für die nächste große Auktion entgegen genommen.

 


Märklin-Auktion in Göppingen

Märklin-Auktion in Göppingen Der Zarenzug wird versteigert

 

Von Andreas Pflüger 28. Februar 2018 - 19:00 Uhr

Auch der Train Géant, der sogenannte Zarenzug, aus dem Hause Brianne wird versteigert. Das Interesse an dem Unikat ist groß.

Foto: Auktionshaus Hohenstaufen

Auch der Train Géant, der sogenannte Zarenzug,  aus dem Hause Brianne wird versteigert. Das Interesse an dem Unikat  ist groß. Foto: Auktionshaus Hohenstaufen

Der lang verschollene legendäre Zarenzug aus dem Hause Brianne in Frankreich kommt in Göppingen unter den Hammer. Kommen Interessenten aus Russland und Frankreich?

Göppingen - Am Freitag und Samstag dieser Woche wird die Welt wieder nach Göppingen blicken – zumindest die Welt derer, die sich um historische Blechspiel­sachen im Allgemeinen und um Modelleisenbahnen im Besonderen dreht. Im Auktionshaus Hohenstaufen steht erneut eine große Winterauktion an. Rund 1300 Exponate werden an den beiden Tagen versteigert, vor allem Produkte aus dem Hause Märklin: Schiffe und Flugzeuge, Autos und Dampfmaschinen sowie natürlich Lokomotiven, Waggons und Zubehör aller Art.

Bei großem Andrang können nicht alle Besucher eingelassen werden

Der Auktionskatalog liegt inzwischen sowohl in digitaler wie auch in gedruckter Form vor. Und vom „Sortiment“ her scheint für jeden Geldbeutel etwas dabei zu sein. Es beginnt, zumindest was die Mindestgebote betrifft, bereits im einstelligen Eurobereich, so dass Liebhaber angesichts der Vielfalt durchaus das eine oder andere Schnäppchen machen könnten. Wer sichergehen möchte, auch wirklich einen Stuhl im Auktionssaal zu bekommen, sollte sich allerdings vorab einen Platz reservieren. Bei großer Nachfrage werden nur jene Besucher eingelassen, die eine Bieterkarte vorweisen können.

Einen starken Andrang dürfte es vor allem am Samstag geben, wenn von 12 Uhr an die mutmaßlichen Highlights unter den Hammer kommen. Dazu gehört unter anderem ein 1,05 Meter langes Schiff namens Kaiser Wilhelm der Große aus dem Jahr 1899, das früheste von Märklin hergestellte Schlachtschiff, das für satte 85 000 Euro aufgerufen wird. Allerdings dürften auch ein aus Blech gefertigter, sehr seltener Märklin-Kaufladen, der bei einem Startgebot von 69 000 Euro steht, sowie ein Märklin-Feuerwehrmagazin von 1900, für das mindestens 58 000 Euro einzusetzen sind, stattliche Erlöse bringen.

Der legendäre Zarenzug kommt unter den Hammer

Das größte „Überraschungspaket“ der Auktion stammt indes nicht aus der Werkstatt des Göppinger Spielwarenherstellers. Das außergewöhnliche Stück kommt vielmehr aus dem Hause Brianne in Frankreich – und ist von einer faszinierende Geschichte umwoben. So ließ sich der Train Géant aus dem Jahr 1905, der mit Tender 135 Zentimeter lang ist, eine Spurweite von 140 Millimetern hat und einen Menschen transportieren kann, wegen seines hohen Preises von damals 1250 Franc einfach nicht verkaufen. Der französische Staat machte ihn deshalb, möglicherweise aus politischen Gründen, dem russischen Zaren zum Geschenk, womit das gute Stück seinen Spitznamen weghatte: der Zarenzug.

Wie er wieder nach Frankreich zurückkam, kann nur vermutet werden. Möglicherweise war sein Motor defekt und sollte im Jahre 1917 – kurz vor der russischen Revolution – repariert werden. Nach Russland zurückgeschickt wurde der Zarenzug wohl wegen des Umsturzes dann aber nicht mehr. Der Train Géant ging verloren und war über Jahrzehnte hinweg unauffindbar. Erst in den 1970er Jahren wurden die Lokomotive und zwei Waggons auf einem Schrottplatz in Mulhouse im Elsass entdeckt. Der Finder reparierte den Zug notdürftig mit Gips und Farbe.

Ein Schweizer Eisenbahnkönig entdeckte den verschollenen Zug

Der Schweizer Blechspielzeugsammler Alois Bommer war lange auf der Suche nach dem Train Géant. Und als 1996 vor einer Versteigerung in Paris eine Lokomotive im Auktionskatalog auftauchte, die nur sehr marginal beschrieben war, wurde Bommer hellhörig. Der sogenannte Eisenbahnkönig flog nach Frankreich, sah sich das lädierte Exponat an und wusste sofort, dass es sich um den Zarenzug handelte. Bommer ersteigerte die Lok und die Wagen für rund 14 000 Euro, was einem Schnäppchen gleichkam. Der Auktionator soll darüber wenig erfreut gewesen sein, gilt der Train Géant doch als kleines französisches Nationalheiligtum.

Bommer wiederum ließ das legendäre Stück, das er als „Gral meines Sammlerlebens“ bezeichnete, von Experten restaurieren und stellte es im Technorama in Winterthur aus. Nach seinem Tod im Jahr 2009 ging der größte Teil von Bommers Sammlung in eine Stiftung über. Der Zarenzug indes wurde den Nachfahren ausgehändigt, die das Objekt jetzt über das Auktionshaus Hohenstaufen veräußern möchten. Das Mindestgebot liegt bei 35 000 Euro.
Spannend ist, wer das begehrte Objekt erwerben wird

Mit Blick gerade auf die Historie des Objekts darf man äußerst gespannt sein, in welche Dimension die Gebote sich entwickeln. Auch Hans Georg Grupp, der Chef des Hauses, vermag darüber nur zu spekulieren. „Wie die Nachfrage gezeigt hat, ist das Interesse insgesamt groß, auch was den Zarenzug angeht.“ Aber oft sei es so, dass das höchstbewertete Objekt nicht auch das sein müsse, das am Ende den höchsten Erlös erziele. So könne es durchaus sein, dass der Train Géant gerade bei Bietern aus Frankreich oder Russland sehr begehrt sei, ergänzt Grupp. Ob finanzkräftige Interessenten aus diesen Ländern nach Göppingen kommen, ist unklar. „Wir haben es natürlich auch dort propagiert. Aber da hält sich natürlich jeder bedeckt oder schickt Mittelsmänner in die Auktion“, erklärt er.


Auktion

15.01.2018 - 13:00 Uhr

Wo es die „Katze im Sack“ zum Ersteigern gibt

Jetzt geht’s gleich los! Auktionator Markus Rockmann schwingt den Hammer für die Versteigerung des Inhalts von 13 Lagerboxen, die im Hintergrund zu sehen sind.
Bild: Claudia Knieß

Der Inhalt von Lagerboxen kommt in einer Industriehalle unter den Hammer. Die Gründe, warum große Mengen Hausrat einen neuen Besitzer bekommen, sind vielfältig. Was die Käufer antreibt

„Zum ersten, zum zweiten und…“, Markus Rockmann schaut noch einmal aufmerksam in die Runde: „Niemand mehr? Zum dritten!“ Rockmanns Hammer donnert auf die hölzerne Lagerbox Nummer 8114 und damit ist deren Inhalt rechtskräftig versteigert. Sieben Kubikmeter Hausrat haben den Besitzer gewechselt – der bisherige ist ausgewandert oder untergetaucht oder hat einfach keine Verwendung mehr für die Sachen und kann oder will nicht weiter knapp 20 Euro wöchentlich für die Lagerung zahlen. Damit Paul Brucklachner nicht auf den Kosten sitzen bleibt oder gar noch die Entsorgung zahlen muss, hat er den öffentlich bestellten und vereidigten Auktionator Rockmann geholt. 13 von 90 Kisten, die Brucklachner mit seiner Firma easyBOXit auf dem Augsburger Dierig-Gelände vermietet, kamen am Samstag unter den Hammer.

„Normalerweise lagern Kunden hier im Sommer die Winterreifen und über Winter die Gartenmöbel, oder junge Paare ziehen zusammen und können den einen Haushalt vorübergehend nicht brauchen, oder ein Haus wird später fertig als geplant und die Bauherren müssen aus ihrer Wohnung raus“, erzählt Brucklachner, was Menschen antreibt, ihr Hab und Gut zu lagern. „Mindestens 70 Prozent meiner mobilen Selfstorage-Boxen sind immer belegt.“ Wenn ein Kunde aber nicht mehr zahlt und für keine Klärung erreichbar ist, geht nach 28 Tagen eine Mahnung raus und noch mal zehn Tage später darf easyBOXit den Inhalt versteigern lassen. „Das ist aber nur die allerletzte Lösung, damit ich die Boxen neu vermieten kann. Wir machen das jetzt zum allerersten Mal nach zwei Jahren. Manchmal sogar in Absprache mit den Besitzern, wie mit einer Frau, die eigentlich nur vorübergehend in die Türkei ziehen wollte, aber jetzt dort bleibt.“

Ob Liebe oder Job die Kundin ans Mittelmeer verschlagen haben oder welche Schicksale hinter der ein oder anderen Versteigerung stecken, weiß Brucklachner nicht. Auch über die gut 50 Interessenten, die die frisch geöffneten Boxen zwei Stunden vor der Auktion neugierig beäugen, ist nicht viel zu erfahren. Familien mit kleinen Kindern, einzelne Rentner, ein junger Mann, der wie der Prototyp eines Jurastudenten aussieht, oder ein Freundinnen-Grüppchen – ihnen schein es fast ein wenig peinlich zu sein, das günstig haben zu wollen, was andere zurückgelassen haben oder nicht mehr auslösen können. Niemand möchte seinen vollen Namen nennen. Aber Otto aus Augsburg erzählt immerhin, dass er einen Gasgrill sucht und just in einer Box einen entdeckt hat. „Fast ein Profi-Gerät, auf den will ich bieten. Was sonst in der Kiste dabei ist, kann ich ja über eBay weiter versteigern. Aber ich gehe nur bis zu einem bestimmten Limit, entweder Schnäppchen oder ich freu mich einfach über den Spaß, dabei zu sein.“ „Es ist spannend, mal live in Augsburg zu erleben, was man sonst nur aus dem Fernsehen kennt“, ergänzt Ottos Partnerin Sylvia. Als Box 8140 mit dem Grill versteigert wird, geht allerdings ein anderer der 16 Auktionäre, die sich für eine Bieterkarte registriert haben, über Ottos Budget.

 

Der Grill geht für 70 Euro weg, Holzplatten für 50 Euro, alles mögliche Werkzeug für 370 Euro. Oft sind es aber auch 2,35 mal 1,45 mal 2 Meter Überraschung, die unter den Hammer kommen. Gut in Umzugskisten verpackt oder hinter Matratzen versteckt, kauft man buchstäblich die Katze im Sack. Genau das finden Christian und Fabian das Spannende an der Sache: Zwei Boxen gehen an die Freunde, eine davon mit dem Rekorderlös von 470 Euro für Möbel und Hausrat. „Es ist ein Glücksspiel. Was wir Tolles finden, benutzen wir selbst – was nicht gut ist, werfen wir weg. Wir kaufen sonst auch auf Flohmärkten, das sind oft tolle Möbel, die 200 Jahre halten – nicht wie andere Sachen, die nach einem Umzug kaputt sind.“

Vielleicht sind die beiden aber doch nicht nur Vintage-Fans, sondern gehören zu den etwa 60 Prozent Händlern und Profis, die Auktionator Rockmann unter den Bietern vermutet? „Die erkennt man daran, dass sie nicht auffallen wollen und das Kärtchen zum Bieten nur kurz vor die Brust halten.“ Eine vierköpfige Familie dagegen gehört garantiert zu den „Neulingen“: Nachdem sie wie alle anderen ihre beiden ersteigerten Kisten im improvisierten Büro, das Paul Brucklachner – natürlich in einer Box – eingerichtet hat, bar bezahlt haben, erkunden sie neugierig das Erstandene und lachen laut über die Christbaumkugeln, die als erstes auftauchen. „Wir hätten doch vier Wochen früher versteigern sollen“, scherzt Brucklachner.

Er und Rockmann sind am Ende zufrieden: Alles ging weg und muss spätestens Montag abgeholt und die Box besenrein zurückübergeben werden. Oder die neuen Besitzer mieten weiter. Vom eingenommenen Geld hat easyBOXit nichts: Abzüglich lediglich der angesammelten Miet- und Mahngebühren, geht der Erlös an den bisherigen Besitzer oder, falls der nicht auszumachen ist, auf ein Treuhandkonto.

Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wo-es-die-Katze-im-Sack-zum-Ersteigern-gibt-id43841211.html


Zum ersten, zum zweiten, zum dritten…

… und verkauft. So hallte es am Samstag, den 07.10.2017, von 13 bis 19 Uhr nahezu dreihundertmal durch die Historische Halle des Marine-Ehrenmals in Laboe.

Aus einem Nachlass, den die Marinekameradschaft München e.V. und ihr Vorsitzender Josef Motl dem Deutschen Marinebund e.V. gespendet hatten, wurden vor rund 200 Interessierten insgesamt 318 Exponate versteigert. Im Vorfeld waren die Objekte alle sorgfältig abgelichtet und katalogisiert worden. Der Erlös der Versteigerung kam dem Sozialwerk im Deutschen Marinebund e.V. zugute.

Thermometer, Barometer, Hygrometer, Sanduhren, Buchstützen, Schiffsfenster – all diese Dinge und noch viel mehr fanden durch Markus Rockmann, Inhaber der Firma Rockmann Auktionen, eine lebhafte Präsentation. Insgesamt 46 Besucher hatten sich bei den Assistenten von Herrn Rockmann eine Bieterkarte geholt und lieferten sich teilweise erstaunliche Bieterschlachten, um die begehrten Objekte zu ersteigern. Verständlich, dass nicht jedem Interessenten das Glück hold war – leer ausgegangen ist am Ende dennoch niemand. Das höchste Gebot erzielte ein historisches Bleiglasfenster aus dem 17. Jh. mit einer Bemalung aus dem 19. Jh. Für 150 Euro kam es unter den Hammer.

Was bleibt als Fazit? Bei dieser einmaligen Veranstaltung ist ein Erlös von 3.083 Euro zusammengekommen, mit dem die Arbeit des Sozialwerkes im Deutschen Marinebund e.V. unterstützt wird. Der Dank gilt der Marinekameradschaft München e.V. für die Spende, den an der Vorbereitung der Veranstaltung beteiligten Kräften, Herrn Rockmann für die professionelle Durchführung und allen glücklichen neuen Besitzern der ersteigerten Exponate für ihren Einsatz für den guten Zweck.

Hintergrund Sozialwerk im Deutschen Marinebund e.V.
Der Verein ist auf sozialem Gebiet zum Wohl der Mitglieder des DMB, von Marinesoldaten und Handelsschiffern, einschließlich deren Angehörigen, tätig. Weitere Aufgabe des Vereins ist die Unterstützung der Jugendarbeit in maritimen Vereinen und Institutionen. Vorrangig werden Aufgaben der gesundheitlichen, sozialen und kulturellen Betreuung wahrgenommen. Dies wird insbesondere verwirklicht durch Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitspflege, des Wohlfahrtswesens, der Kinder- und Jugendhilfe, der körperlichen Ertüchtigung sowie der Familienerholung.

Text: Wolfgang Schneider, Schatzmeister Sozialwerk im Deutschen Marinebund e.V.
Fotos: Deutscher Marinebund e.V.

 


Sternstunde für Schnäppchenjäger

Der Nachlass bot reichlich Auswahl: Auktionator Markus Rockmann zeigt Rainer Maaßen aus Schönberg eine Uhr. Foto Astrid Schmidt

 

LABOE. Die Auktion maritimer Accessoires lockte am Sonnabend etliche Freunde des maritimen Stils in die Ausstellungshalle am Marine-Ehrenmal in Laboe. 318 Gegenstände, von der Glasenuhr über Sextanten bis hin zu einem 400 Jahre alten Schiffsfenster, kamen bei Auktionator Markus Rockmann unter den Hammer. Insgesamt brachte die Versteigerung 3170 Euro, die nun dem Sozialwerk des Deutschen Marinebundes zu Gute kommen. Anlass dieser Auktion war der Nachlass eines Mitgliedes des Deutschen Marinebundes, der nicht nur dem Maritimen verbunden war, sondern auch mit maritimen Gegenständen gehandelt hatte. Die Witwe habe den Bestand dem Marinebund gespendet, berichtete Bundesgeschäftsführer des Deutschen Marinebundes, Alexander Hub. Viele der gut 200 Besucher in der Ausstellungshalle waren aus Neugier gekommen, wollten sich eine solch professionell geführte Auktion einmal anschauen. Darunter waren etwa 50 Bieter, die Schnäppchen machten. Sie erstanden etwa eine Glasenuhr für zehn Euro, eine Spardose für 22 Euro oder ein Teeglas für fünf Euro, Lupen, ein Globus mit Kompass, eine Teekanne, Salz- und Pfefferstreuer – alles in maritimem Stil, das Angebot war bunt. Auktionator Rockmann hatte alle Hände voll zu tun. Im Sekundentakt hoben die Bieter ihre Karten, in Zehn-Prozent-Schritten steigerte sich das Gebot, von einem Euro bis durchschnittlich 20 Euro. Denn viele der Beteiligten, wie unter anderem Reinhard Hoyer aus Flintbek, hatten sich eine finanzielle Obergrenze gesetzt. „Ich habe so etwas noch nie mitgemacht und bin gespannt, wie das funktioniert“, sagte er. Er fand schnell Gefallen daran, bekam unter anderem für die begehrte Uhr den Zuschlag. Auch Rainer Maaßen gehörte zu den Schnäppchenjägern. Er interessierte sich vor allem für Glasenuhren und Lampen, die sein Kaminzimmer zieren sollen. „Ich nenne es mein Kapitänszimmer, weil ich auch selbst segle“, erzählte der Schönberger. Ralf Sterklen aus Kiel suchte Buddelschiffe, doch die waren rar. Das höchste Gebot erzielte mit 180 Euro ein bleiverglastes Schiffsfenster aus dem 17. Jahrhundert, das der ehemaliger Besitzer mit einer handschriftlichen Beschreibung hinterlassen hatte. Sichtlich Spaß hatte auch der Auktionator, selbst langjähriger Marinesoldat. „Es ist für mich eine besondere Ehre, in dieser Halle zu arbeiten“, sagte er. Der Initiator dieser Aktion, Alexander Hub, freute sich über die riesige Resonanz. Nach fast sechs Stunden waren alle Gegenstände versteigert. Das Ergebnis könne sich sehen lassen, meinte er. Über das Sozialwerk werden Mitglieder der Marinekameradschaften und ihre Familien unterstützt, wenn sie in Not seien, auch Urlaubsaufenthalte würden im Bedarfsfall finanziert, erklärte Hub. Von Astrid Schmidt 

Quelle: Kieler Nachrichten


 

Ob Handy, Laptop oder die Jacke - es bleibt so allerhand liegen in U-Bahn, Bus und Tram, das dann im Fundbüro der MVG in der Elsenheimerstr. 61 landet. Aber nicht alle, die etwas verloren haben, holen das dort ab, und so sammeln sich die Fundstücke, die dort verwahrt werden.

Am Mittwoch, den 18.10.2017 versteigert die Münchner Verkehrsgesellschaft Fundsachen aus dem MVG Fundbüro. Versteigerungsort ist das MVG Museum in der Ständlerstraße 20 in München. Ab 9:30 Uhr können die Fundstücke bereits besichtigt werden, um 11:30 Uhr beginnt dann die Versteigerung.

Hier kann man staunen, was so alles verloren geht, und vielleicht so einiges finden, was man selber noch brauchen könnte. Es werden Fundsachen aus dem MVG Fundbüro angeboten, die länger als sechs Monate nicht dort abgeholt worden sind: Fahrräder, Handys mit Löschungszertifikat, MP3-Player, Laptops, Kinderwagen, Kleidung, Schuhe... Die ersteigerten Gegenstände können nur bar bezahlt und müssen sofort mitgenommen werden.

Am Tag der Versteigerung bleibt das MVG Fundbüro in der Elsenheimerstraße 61 geschlossen.

Von Astrid Schmidt
Foto: 318 Gegenstände, teils Neuware, aus dem Nachlass eines Mitgliedes des Deutschen Marinebundes kamen in Laboe unter dem Hammer.
318 Gegenstände, teils Neuware, aus dem Nachlass eines Mitgliedes des Deutschen Marinebundes kamen in Laboe unter dem Hammer. Quelle: Astrid Schmidt
Laboe

318 Gegenstände, von der Glasenuhr über Sextanten bis hin zu einem 400 Jahre alten Schiffsfenster kamen bei Auktionator Markus Rockmann unter den Hammer.

Anlass für diese Auktion war der Nachlass eines Mitgliedes des Deutschen Marinebundes, der nicht nur dem Maritimen verbunden war, sondern auch mit entsprechenden Gegenständen gehandelt hatte. Die Witwe habe den Bestand dem Marinebund gespendet, berichtete Initiator und Bundesgeschäftsführer des Deutschen Marinebundes Alexander Hub. Er freute sich über die riesige Resonanz und das nach fast sechs Stunden feststehende Ergebnis.

Rund 50 Bieter machten dabei ihr Schnäppchen, erstanden eine Glasenuhr für zehn Euro, eine Spardose für 22 Euro oder ein Teeglas für fünf Euro. Das höchste Gebot erzielte mit 180 Euro ein bleiverglastes Schiffsfenster aus dem 17. Jahrhundert, das der ehemaliger Besitzer mit einer handschriftlichen Beschreibung hinterlassen hatte.


Märklin in Göppingen Rekordzahlen bei Auktion

Von Andreas Pflüger 

Erst versteigern, dann verpacken: Hans Georg Grupp (hier mit dem Märklin-Schlachtschiff Kaiser Wilhelm II.) hat auch nach der Auktion   alle Hände voll zu tun. Über ihm schwebt – eher unscheinbar – die Ju G 38, die für 216 000 Euro den Besitzer gewechselt hat. Foto: Rudel

Erst versteigern, dann verpacken: Hans Georg Grupp (hier mit dem Märklin-Schlachtschiff Kaiser Wilhelm II.) hat auch nach der Auktion alle Hände voll zu tun. Über ihm schwebt – eher unscheinbar – die Ju G 38, die für 216 000 Euro den Besitzer gewechselt hat.Foto: Rudel

 

Während das Göppinger Auktionshaus Hohenstaufen bei der jüngsten Versteigerung ein weiteres Rekordergebnis verzeichnen kann, laufen die Vorbereitungen für das neue „Märklineum“ auf Hochtouren.

Göppingen - Sage und schreibe 216 000 Euro hat ein Spielzeugfan am Wochenende für ein Modellflugzeug aus dem Hause Märklin hingelegt – für eine Ju G 38 aus dem Jahr 1934. Bei der Auktion in Göppingen wurden auch sonst rekordverdächtige Preise bezahlt, doch nicht nur deshalb blickten Modellbahnfans und Sammler historischen Blechspielzeugs jetzt aufmerksam auf die Stadt, sondern auch, weil es Neuigkeiten über die Pläne für eine Märklin-Erlebniswelt gab: Der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till und der Baubürgermeister Helmut Renftle waren am Freitag eigens nach Nürnberg zur Spielwarenmesse gereist, um dort dem Märklin-Geschäftsführer Florian Sieber öffentlichkeitswirksam die ersehnte Baugenehmigung für das Märklineum am Stammsitz des Unternehmens in der Stuttgarter Straße zu überreichen.

Just am gleichen Tag hatte im Auktionshaus Hohenstaufen am Rosenplatz die zweitägige Winterauktion begonnen, bei der wieder ein Rekordergebnis erzielt wurde. Rund 200 Bieter aus aller Herren Länder waren in die Hohenstaufenstadt gekommen, weitere gut 100 Interessenten nutzten die Gelegenheit, um am Telefon mitzubieten. Zudem waren etwa 1500 schriftliche Vorabgebote für die insgesamt 900 Objekte – vor allem Eisenbahnen, Waggons und Zubehör sowie Schiffe, Flugzeuge und Dampfmaschinen – aus der Zeit von 1895 bis 1939 eingegangen.

Stattliche 216 000 Euro werden für die JU-G38 geboten

Hans Georg Grupp, der Leiter des Auktionshauses Hohenstaufen, ist mit dem Verlauf des Wochenendes absolut zufrieden: „Wir konnten den Rekorderlös aus dem vergangenen Jahr nochmals steigern und dürften insgesamt bei rund 1,5 Millionen Euro gelandet sein.“ Das höchste Einzelergebnis erzielte die Ju G 38, die als Modell für das Reichsluftfahrtministerium angefertigt worden war. Die Passagiermaschine, die aus dem Familienfundus Alexandra Märklins stammt, war mit einem geschätzten Wert von 25 000 Euro in den Katalog eingestellt worden. Neben dem Publikum staunte auch die bei der Auktion anwesende Ururenkelin des Firmengründers Theodor Friedrich Wilhelm Märklin nicht schlecht angesichts der unerwartet hohen Verkaufssumme.

Auf 204 000 Euro brachte es ein voll funktionsfähiges Märklin-Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1910, das auf 125 000 Euro taxiert worden war. Und immer noch 180 000 Euro wurden für das Schlachtschiff Kaiser Wilhelm II. bezahlt. Das Anfangsgebot für den 1898 gebauten, fast 20 Kilogramm schweren und 1,10 Meter langen Kahn hatte bei 65 000 Euro gelegen. Auch weitere Exponate der Auktion lagen weit über den angesetzten Werten und brachten es auf mittlere bis hohe fünfstellige Beträge.

Zeitweise musste der Auktionssaal geschlossen werden

Am Samstag, als die wertvollsten Raritäten zur Versteigerung anstanden, musste der Auktionssaal wegen eines zu großen Andrangs zeitweise geschlossen werden. Die potenziellen Bieter mussten allerdings nicht draußen bleiben. Sie hatten sich zuvor mit Platzkarten ausstatten lassen. „Dass nicht alle interessierten Zuschauer reinkonnten, ist zwar bedauerlich. Wir wollen aber die familiäre Atmosphäre erhalten und deshalb nicht in eine große Halle ausweichen“, wirbt Hans Georg Grupp um Verständnis für die Maßnahme.

Unter den von weither angereisten Gästen am Rosenplatz war im Übrigen auch Frans Bevers. Der belgische Unternehmer, der eine der weltweit größten und mithin bedeutendsten Märklin-Sammlungen besitzt, nutzte die Gelegenheit, um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Bevers hat vor, seine Sammlung in eine Stiftung zu überführen und diese dann im neuen Göppinger Märklineum themenspezifisch ausstellen zu lassen. Das Interesse daran ist sowohl beim Unternehmen wie bei der Stadt naturgemäß groß. Bevers weilte also nicht nur im Auktionshaus Hohenstaufen, um sich weitere Raritäten zu sichern. Er traf sich dem Vernehmen nach am Dienstag auch mit Verantwortlichen, um die Details für den immer wahrscheinlicher werdenden Coup zu besprechen.


Ehemaliges Kunststoffwerk: Der Ausverkauf läuft

Außer Betrieb: Auf dem Werksgelände von RKW-Agri im Philippsthaler Ortsteil Röhrigshof läuft derzeit die Demontage der technischen Anlagen. Foto: Eisenberg

Außer Betrieb: Auf dem Werksgelände von RKW-Agri im Philippsthaler Ortsteil Röhrigshof läuft derzeit die Demontage der technischen Anlagen.

© Eisenberg

 

Röhrigshof. Eine Ballenpresse ab 2000 Euro, ein Schraubenkompressor ab 9000 Euro oder komplette Büroeinrichtung zum Startpreis von 50 Euro: Noch bis zum 29. Mai kommt auf dem Internet-Versteigerungsportal Verwertungszentrum24.de das Inventar des geschlossenen Röhrigshofer Kunststoffwerks der RKW Agri GmbH unter den Hammer.

Damit ist das vorerst letzte Kapitel des Folienherstellers angebrochen, der 1969 unter dem Namen Werra Plastic gegründet worden war und ursprünglich Kunststoff-Säcke für die benachbarte Kali-Industrie produzierte. Bis Ende September solle der Standort abgewickelt sein, teilt Unternehmenssprecherin Susanne Herchner auf Anfrage unserer Zeitung mit.


Konsolidierungskurs
Im November hatte die Konzernleitung der RKW-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Frankenthal, zu der das Werk seit 2006 gehört, das Aus für die Standorte in Röhrigshof und im spanischen Saragossa verkündet. Begründet worden war das mit einer notwendigen Konsolidierung, um die Unternehmensgruppe für weiteres profitables und globales Wachstum zu rüsten.Aus Mitarbeiterkreisen hieß es allerdings, der Standort sei Zug um Zug durch interne Entscheidungen immer weiter geschwächt und entwertet worden. Über 100 Mitarbeiter waren von der Schließung betroffen. Noch etwa 25 Angestellte sind derzeit nach Auskunft der Unternehmenssprecherin mit der Abwicklung des Standorts beschäftigt. Zur Anzahl der gekündigten Mitarbeiter wollte sich das Unternehmen ebenso wenig äußern wie zur Frage, ob Angestellte zu anderen RKW-Standorten wechseln konnten.
Zukunft unklar
Wie das Areal an der Industriestaße künftig genutzt werden soll, sei noch unklar. „Es gibt dazu natürlich Überlegungen und Aktivitäten, doch mehr können wir momentan leider nicht sagen“, teilt die Unternehmenssprecherin mit.
Von Jan-Christoph Eisenberg

(Quelle Hersfelder Zeitung vom 23.05.2016)
Ehemaliges Röhrigshofer Kunststoffwerk soll bis Ende September abgewickelt sein
Link zum Pressebericht:
http://www.hersfelder-zeitung.de/lokales/philippsthal/ausverkauf-laeuft-6426460.html

Rekorderlöse für Märklin-Spielzeug in Göppingen
440 000 Euro für eine Miniaturfabrik

Von Corinna Meinke 

Kostbares Blechspielzeug ist in Göppingen versteigert worden. Gabriel Wetzel vom Auktionshaus Hohenstaufen protokolliert, was beim bestellten und vereidigten Auktionator Markus Rockmann (rechts) unter den Hammer kommt. Hier  ist es die  berühmte Märklinlok „Schweizer Krokodil“. Foto: Horst Rudel

Kostbares Blechspielzeug ist in Göppingen versteigert worden. Gabriel Wetzel vom Auktionshaus Hohenstaufen protokolliert, was beim öffentlich bestellten bestellten und vereidigten Auktionator Markus Rockmann von Verwertungszentrum24 (rechts) unter den Hammer kommt. Hier ist es die berühmte Märklinlok „Schweizer Krokodil“.Foto: Horst Rudel

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SWR Fernesehbericht

 

Ein Bahnhof im Zuckerbäckerstil, eine Berglandschaft mit Seen und eine Mini-Märklinfabrik sind in Göppingen zu Höchstpreisen versteigert worden.

Göppingen - Schlag auf Schlag haben am Wochenende am Göppinger Rosenplatz kostbare Blechspielzeuge im Wert von insgesamt mehr als einer Million Euro die Besitzer gewechselt. Star der Versteigerung war eine Fabrikanlage der Firma Märklin aus dem Jahr 1905, die als das größte Spielzeugobjekt gilt, das das Göppinger Unternehmen jemals gebaut hat. Den Zuschlag soll ein Sammler aus den Vereinigten Staaten für rund 440 000 Euro erhalten haben.